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Finanzdienstleister übersehen die Generation 50+ im Web

Die vermögende Generation 50+ ist eine elementare Zielgruppe

Eine der Hauptzielgruppen von Banken und Finanzdienstleister ist die vermögende Generation der über 50-jährigen. Es erstaunt somit nicht, dass Finanzdienstleister aggressiv um diese Gruppe werben. Nach Schätzungen haben 55-65- jährige durchschnittlich ein Vermögen von rund 48.000 Euro. Dies sind immerhin 12.000 Euro mehr als der Durchschnittsdeutsche im Schnitt angespart hat. Insgesamt verfügen die über 50-jährigen im Jahr 2007 über eine Kaufkraft von über 913 Mrd. Euro. Zudem wird die Gruppe der über 50-jährigen immer größer: bereits heute sind es über 30% der Gesamtbevölkerung.

Auch die Anzahl der Personen über 50 Jahre, die sich Informationen aus dem Internet beschaffen und aktiv Online-Banking betreiben wird immer größer. Über 37% aller Onliner über 50 Jahre nutzen mindestens einmal in der Woche Homebanking; das entspricht genau dem Anteil der gesamten Bevölkerung. Das Marktpotential für Online-Banking ist jedoch noch lange nicht ausgeschöpft. 7,5% aller Onliner, die noch kein Online-Banking nutzen, wollen dieses in naher Zukunft tun.
Auch das Vorurteil, dass ältere Menschen kein Vertrauen in die neue Technik haben ist veraltet. Nur 4,3% der Onliner über 50 Jahre finden, dass Online-Banking unseriös ist.

Die Webangebote enttäuschen die Bankkunden

Finanzdienstleister müssen hohe Anforderungen in den Bereichen Content d.h. Inhalt und Benutzerfreundlichkeit, d.h. Usability durch ihre Webangebote erfüllen. Die meisten Internetangebote von Banken sind jedoch aus Kundensicht enttäuschend. Laut TNS-Emnid-Umfrage brechen über 90% der Internetnutzer ihren Besuch auf einer Bankenwebsite regelmäßig ab, weil die gewünschte Information nicht auffindbar ist. Viele der Befragten gaben an, sich auf Seiten von Banken allein gelassen zu fühlen und wünschten sich mehr Unterstützung.

Noch großes Potential im Internet

Diese genannten Mängel können für die Finanzdienstleistungsbranche als eine große Chance angesehen werden, um mit einer gut strukturierten und nutzerfreundlichen Website Kunden zu gewinnen, die Kundenbindung zu verstärken und Umsatzpotentiale auszuschöpfen. Eine zentrale Rolle spielt hierbei die vermögende Generation 50+, deren Anforderungen und Probleme im Internet bei der Erstellung der Websites bislang kaum Berücksichtigung finden. Zu kleine Schrift, zu wenig Beratung und Hilfe, zu viele Fachausdrücke und Anglizismen (z.B. Plug-In, Flash) sind nur einige Beispiele. Der Usability-Experte Ansgar Sporkmann von netaspect rät: “Nicht nur die Form sondern auch die Inhalte d.h. die angebotenen Dienstleistungen sollten dringend auf die Sichtweisen der Best Ager im Internet abgestimmt werden. Klar formulierte Mehrwerte in gut strukturierten und mit persönlichen Beratungsfunktionen versehenen Webangeboten sind hierzu die Grundlage, die oft jedoch nicht einfach umzusetzen ist.“

netaspect berät Sie gerne bei einer benutzerfreundlichen Gestaltung ihrer Website, die Best Ager im Web zielgerichtet anspricht. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf für ein unverbindliches Erstgespräch.


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